Impressionen

Vor Ort

Indienreise 2016

Anfang des Jahres machten sich der Vorstand des Vereins auf den Weg nach Indien, um einen Monat lang vor allem die Problematik ‚Kinderarbeit’ zu ergründen, indische ProjektmacherInnen zu treffen und mit den Menschen in unterschiedlichen sozialen Projekten in Kontakt zu treten. Vor allem aber gab es ein Ziel: die Personen hinter den indischen Organisationen kennenzulernen, mit denen der Verein kooperiert. Während der Reise wurden die verschiedensten Sozialprojekte und Orte besucht: Schulen inmitten von Steinwüste, Slum- Kindergärten im ärmsten Bundesstaat Bihar, Steinbrüche, Ziegelbrennereien und ein sogenanntes ‚Drop- In- Center’ für sich prostituierende Jungen. Die jungen Berliner Projektmacherinnen haben die unterschiedlichsten Gesichter Indiens getroffen – selbstverständlich nicht alle – vor allem aber die, die den Anlass zur Reise und die Motivation zur Arbeit als sozialer Verein gegeben haben.
Die einmonatige entwicklungspolitische Bildungsreise nach Indien vertiefte die Zusammenarbeit, klärte Ungeklärtes und Genaueres über die Arbeit vor Ort auf und gab einen tiefen Einblick in die Problematik des Themas Kinderarbeit. Täglich trafen sie in Indien auf verschiedenste Arten dieser: in der Hauptstadt Delhi scheint es schier tausende von Kindern zu geben, die Müll sammeln, Schmuck an Reisende verkaufen oder ihren Eltern am Straßenstand „helfen“. Auch in Steinbrüchen und Ziegelbrennereien kamen die Mitglieder ins Gespräch mit jungen Menschen, die teilweise seit Kindesalter dort arbeiten. Laut earthlink e.V. haben Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag unter solchen Bedingungen arbeiten, eine Lebenserwartung von 35 Jahren.
Deswegen liegt es dem kleinen Verein besonders am Herzen, diese Einblicke zu teilen und die Gesichter Indiens, die lachenden und die traurigen, aufzuzeigen. Impressionen dieser Reise sollen erinnern, ermahnen und hinweisen darauf, dass Kinder auf der ganzen Welt das Recht haben müssen, geborgen und beschützt aufzuwachsen, damit sie spielend und lernend unsere Welt entdecken können – eine Welt mit so vielen Gesichtern.

Indienreise 2011

16 Tage lang war die ehemalige Gruppe „Lutherix für XertifiX“ in Indien und hat viele unterschiedliche soziale Projekte besucht. Überall bekam sie die Chance einen tiefen Eindruck in die Projekte verschiedenster Kasten, sozialer und finanzieller Klassen und Religionen zu bekommen.
Die Gruppe lernte die Menschen kennen, denen die Projekte zu helfen suchen. Dabei stießen sie auf Frauengruppen und sozial engagierte Familien, die genauso Hilfe leisten, wie ein Straßenkinderprojekt in Delhi oder ein Projekt für verbrannte Frauen und vergewaltigte Männer in Bangalore. Außerdem sprachen die Jugendlichen mit motivierten Schülern zweier Colleges, hatten ein kritisches Gespräch mit einem Zuhälter und spielten Fußball mit Jungen eines Übergangszentrums für befreite Kindersklaven.
Besonders bewegend war dabei die Kinder trotz ihrer schweren Schicksale sorglos spielen und lachen sehen zu können.
Ein wichtiger Punkt war der Austausch mit den Mitarbeitern der Projekte.
Wichtig war auch, die unterschiedlichen Phasen der Befreiung der Steinbrüche zu sehen, die sie in Chennai besuchten.
All diese Begegnungen haben die Jugendlichen tief bewegt, aber vor allem beeinflusst und inspiriert. Es war beeindruckend, wie aktiv und willensstark die Organisationen und Gruppen in Indien sind. Die Reise hat gezeigt, dass Hilfe wirklich ankommt und auch benötigt wird!