REAP

REAP (Rohtas Educational and Associated Programs )

Wie ist REAP entstanden?

Rohtas Educational and Associated Programs (REAP) wurde 1955 als Graswurzelorganisation durch Joe Mann gegründet und 1989 wurde unter der Leitung von Tony Pendanath das erste REAP – “Social Centre“ in Sasaram, Bihar, dem ärmsten Bundesstaat Indiens, eröffnet. Seitdem widmet sich die Organisation der Bereitstellung von Erwachsenenbildung, (non-) formaler Bildung für Kinder und Jugendliche, der Stärkung von Gemeinschaften und Etablierung von Selbsthilfegruppen für Frauen.

Was macht die Arbeit von REAP?

REAP hat ein vielseitiges Hilfsprogramm, das über Bereiche der (non-) formalen Bildung für Kinder und Erwachsene, dem Aufbau von Kindergärten, der Unterstützung von Frauenselbsthilfegruppen, bis hin zur Gesundheitssicherung, besonders bei ehemals von Kinderarbeit betroffenen Menschen reicht.
REAP arbeitet vor allem mit Menschen in Slumgebieten zusammen und bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die durch das immer noch vorherrschende Kastensystem zur Kaste der „Dalits“, der Unberührbaren, gehören, die Möglichkeit auf Bildung. Außerdem unterstützt REAP die Bildung und den Zusammenschluss von Frauenselbsthilfegruppen, aber auch Jugendgruppen, die lernen, für ihre Rechte als gleichwertig anerkannte Menschen einzustehen. Die Maßnahmen werden von REAP-Mitarbeitenden, wie Lehrkräften und Erziehenden, durchgeführt und durch ein koordinierendes Außenteam unterstützt.

Was geschieht mit unseren Spenden? Was wurde bereits erreicht?

Unser Verein unterstützt ein Internat, welches von REAP aufgebaut und geleitet wird. Durch Unterstützung können Schulgebühren bezahlt, Materialien angeschafft und die Schulen instand gehalten werden. Durch das Leben im Internat und die Bildung, die dort vermittelt wird, lernen Kinder und Jugendliche lesen, schreiben und rechnen. Außerdem wird ein wichtiger Grundstein gelegt, um nachhaltig über die eigenen Rechte Wissen zu erlangen und für diese einzustehen. Die Kinder und Jugendlichen, die dort lernen, können das erlangte Wissen an ihre Familien, wie Eltern und Geschwistern, weitertragen. Die Spenden, welche unser Verein in Deutschland akquiriert, gehen über die Patna Jesuit Society (PJS) direkt an REAP. Um sicherzustellen, dass die Hilfe auch wirklich ankommt, stehen wir im engen Kontakt mit den Menschen, die hinter REAP stehen. Außerdem reisen wir in regelmäßigen Abständen nach Indien, um einerseits nachzuforschen, dass die Spenden zweckgebunden eingesetzt werden und andererseits zu ermitteln, wo noch weitere Hilfe gebraucht wird.